Wirkung von Stimme und Sprechen in Reden

„2006 untersuchte das Institut für Demoskopie Allensbach und das Institut Publizistik der Universität Mainz in einer Grundlagenstudie das Verhältnis von Sprache, Stimme und Körpersprache in der Gesamtwirkung von Reden. Demnach tragen Einzelfaktoren wie folgt zur Gesamtbewertung bei: der Text mit 22%, die Art und Weise des mündlichen Vortrags mit 59%, die Betonung mit 4% und die begleitende Gestik mit 15%. (…) Dieses Ergebnis macht deutlich, dass die sprecherisch-stimmliche Gestaltung von Reden großes Wirkungspotenzial besitzt, während ihr Inhalt – also der Text – offenbar eine geringere Rolle spielt, aber ebenfalls nicht unwichtig ist.“

(Rittich, Tormin & Bock, 2018, S.25)

Quelle:

Rittich, E., Tormin, S., & Bock, B. (2018). Prävention von Stimmstörungen. Stuttgart: Thieme.